Gestationsdiabetes (Schwangerschaftsdiabetes)
Gestationsdiabetes (Schwangerschaftsdiabetes)
Als Gestationsdiabetes bezeichnet man eine Kohlenhydratstoffwechselstörung, die erstmalig während der Schwangerschaft
auftritt bzw. erkannt wird.
Die Ursachen des Gestationsdiabetes liegen einerseits an verschiedenen Schwangerschaftshormonen, die zu
einer Erhöhung des Blutzuckerspiegels führen (z.B. Östrogene, humanes Plazentalaktogen), anderseits an der Ernährung, die
in der Schwangerschaft häufig nicht optimal ist. Die Insulinausschüttung ist zu Beginn der Schwangerschaft eher vermindert,
steigt dann aber erheblich an. Dabei gibt die Bauchspeicheldrüse das Insulin um ca. 15 Minuten verzögert in die Blutbahn ab.
Wie beim Typ-2-Diabetes mellitus sind auch die Organzellen verändert, so dass die Insulinproduktion häufig nicht ausreicht.
Die Folge sind erhöhte Blutzuckerwerte vor und nach dem Essen.
Die Hormone können wir nicht beeinflussen, wohl aber die Ernährung. Die Therapie des Gestationsdiabetes steht auf
zwei Pfeilen, der Ernährungsumstellung und der möglicherweise notwendigen Insulinumstellung. Zudem senken Sport und
körperliche Aktivitäten den Blutzucker. Der Blutzucker wird täglich zu Hause von den Frauen gemessen.
All diese Themen und noch vieles mehr sind Bestandteil der Gruppenschulung "Gestationsdiabetes" !
